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01.01.2011 Thermografie in Karlsruhe, Mannheim, Ettlingen, Offenburg, Baden-Baden, Pfalz, Stuttgart, Pforzheim
Neuerdings bietet Karlsruhe Energieberatung auch Thermografie-Aufnahmen von Gebäuden in Karlsruhe und Umgebung an. Dabei sind insbesondere die Fassaden, das Dach, die Außenwände und Fenster von Wohngebäuden und Bürogebäuden interessant. Schwachstellen in der Außenhülle (Wärmebrücken) können so identifiziert werden. Andere Bezeichnungen für die Theromgrafie sind Infrarotaufnahme bzw. Wärmebildaufnahme.
Das Einzugsgebiet erstreckt sich auf Mannheim, Heidelberg, Stuttgart, Südpfalz, Ettlingen, Baden-Baden, Offenburg und Pforzheim, also die mittlere Umgebung von Karlsruhe. Ansonsten findet man eher wenige Anbieter für Thermografien, da die Kameras vergleichsweise teuer in der Anschaffung sind.
Hier finden Sie weitere Informationen: Thermografie in Karlsruhe, Mannheim, Heidelberg, Pforzheim, Baden-Baden und Umgebung
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13.08.2010 Neufassung der EPBD EU-Richtlinie für energieeffiziente Gebäude gilt seit 8.Juli 2010
Um die angestrebten CO2-Reduktionen EU-weit zu erreichen, muss der Energieverbrauch von Gebäuden weiterhin drastisch reduziert werden. Deshalb fokussiert die Naufassung der Richtlinie auf Bestandsgebäude und fordert für Neubauten "Fast-Nullenergie-Gebäude". Den Text der EPBD gibt es hier zum Download als PDF: http://www.zukunft-haus.info/fileadmin/zukunft-haus/energieausweis/Gesetze_Verordnungen/EPBD/EPBD_de_Amtsblatt_19062010.pdf
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25.04.2010 Elektrische Speicherheizsysteme / Elektroheizungen / Nachspeicheröfen abbauen
Gemäß EnEV 2009 dürfen vor dem 1. Januar 1990 eingebaute oder aufgestellte elektrische Speicherheiz-systeme nach dem 31. Dezember 2019 nicht mehr betrieben werden. Für nach dem 31.12.1989 eingebaute oder sanierte Elektroheizungen gilt eine 30-Jahres-Frist.

Die KfW fördert derzeit den Abbau und die fachgerechte Entsorgung von Nachtstromspeicheröfen pro abgebauten Gerät mit 150,- Euro: http://www.kfw-foerderbank.de/DE_Home/BauenWohnen/Privatpersonen/431_Energieeffizient_Sanieren_-_Sonderfoerderung/index.jsp

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10.12.2009 MET und CLO Werte nach Fanger bzw. ASHRAE als Liste (Tabelle)
MET bezeichnet den metabolischen Stoffwechsel eines Menschen. 1 MET entspricht der Leistung von 58 W/m2 Körperoberfläche oder auch einem Energieaufwand von 1 Kilokalorie pro Kilogramm Körpergewicht pro Stunde. Die Körperoberfläche kann man paschaul bei einem erwachsenen Menschen mit 1,8 m2 annehmen.
CLO kommt von clothing und ist ein Maß für den Bekleidungsgrad eines Menschen. Werte gehen von 0 (nackt) bis maximal 2 (mehrere schichten warme kleidung, handschuhe, mütze). Beide Werte werden zur Berechnung der Behaglichkeitsindizes PMV und PPD benötigt.

Tätigkeit MET
Schlaf 0,7
ruhend, liegend 0,8
ruhend, sitzend
still sitzend, schreiben bzw. lesen
1,0
maschine oder computer schreibend 1,1
still stehend 1,2
langsam spazieren 2,0
mittel schnell spazierend 2,6
schnell spazierend 3,8

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07.09.2009 Interne Wärmegewinne
Innere Wärmelasten (oder auch Wärmegewinne) sind insbesondere bei der Betrachtung des sommerlichen Wärmeschutzes interessant. Andererseits reduzieren sie während der Heizperiode auch den nötigen Wärmebedarf.

Angaben zu internen Wärmequellen finden sich in DIN 4108-6 Tabelle 2 und DIN V 18599-10 Teil 4.

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19.03.2009 Die neue EnEV 2009 (Novellierung der Energieeinsparverordnung von 2007)
Die neue EnEV 2009(Energieeinsparverordnung) wird voraussichtlich im Herbst in Kraft treten. Das Bundeskabinett hat mit den Maßgaben des Beundesrats vom 6.März die Novellierung der EnEV 2007 beschlossen. Damit werden die Anforderungen an Gebäude gegenüber der alten Regelung um durchschnittlich 30 Prozent verschärft.
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13.03.2009 Nachweis Neubau-Niveau beim CO2-Gebäudesanierungsprogramm (Energieeffizient Sanieren) der KfW für Bestand oder Gesamtgebäude
Bei mir tauchte die Frage auf, ob bei einer Flächenerweiterung um mehr als 20 Prozent, der Nachweis von HT' und Primärenergiebedarf für den Förderantrag nur für den Bestand oder das gesamte Gebäude zu erbringen ist. Denn förderungsfähig sind ja nur die Maßnahmen am Bestand. Ich habe vom KfW Infocenter die Antwort erhalten, dass in diesem Fall der Nachweis des Neubauniveaus für das gesamte Gebäude zu erstellen ist.
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11.03.2009 Änderung des KfW CO2-Gebäudesanierungsprogramms
Die KfW ändert zum 1.4.2009 ihr CO2-Sanierungs-Programm. Laut Telefonat mit der Info-Hotline soll es insgesamt einfacher und überschaubarer sein. Das Programm heißt dann >Energieeffizient Sanieren< (im Gegensatz zur Förderung >Energieeffizient Bauen<, die es auch ab 1.4.09 geben wird).

Die maximale Fördersumme wird damit auf 75.000 Euro angehoben, weitere Informationen finden sich bereits jetzt auf der Internetseite der KfW: www.kfw.de

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05.03.2009 Klimafaktoren vom Deutschen Wetterdienst
Wurden die Klimafaktoren zur Bereinigung von Energieverbräuchen bisher nur vom BBR sehr grob für bestimmte Regionen bereitgestellt, so stellt ab nun der Deutsche Wetterdienst genauer aufgelöste Daten kostenfrei zur Verfügung. Für die ca. 8400 Postleitzahlenbereiche werden die Klimafaktoren auf Datengrundlage von 400 Messstationen des DWD berechnet. Den Download findet man unter www.dwd.de/klimafaktoren
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07.02.2009 Einzonenmodell beim Energieausweis nach DIN 18599
Der Nachweis für ein Nichtwohngebäude kann unter bestimmten Bedingungen anhand eines Einzonen-Modells gerechnet werden. Angewandt werden darf diese Regelung für "für Bürogebäude, ggf. mit Verkaufseinrichtung, Gewerbebetrieb oder Gaststätte, für Schulen, Kindergärten und -tagesstätten und ähnliche Einrichtungen sowie für Hotels ohne Schwimmhalle, Sauna oder Wellnessbereich".

Als Voraussetzung gilt, dass die Summe der Flächen aus Hauptnutzung und Erschließung zusammen mehr als 2/3 der gesamten Nettogrundfläche ausmachen, das Gebäude nicht gekühlt wird, jeweils nur eine Anlage für Heizung und Warmwasser vorhanden sind und die spezifische elektrische Bewertungsleistung die Referenzleistung nicht um mehr als 10% überschreitet.

Für die eventuelle Kühlung werden anschließend noch zwei Ausnahmen beschrieben.

Zu finden sind die entsprechenden Regelungen in der EnEV 2007 in Anlage 2 in den Abschnitten 3.1 bis 3.3

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30.01.2009 Fehler in DIN 18599 Software?
Zur Zeit wird die Qualität der unterschiedlichen Programme zur Berechnung des Energieausweises nach DIN V 18599 in der Fachwelt heftig diskutiert. Bei der Software gibt es bezüglich des Rechenkerns zwei deutliche Unterschiede: die meisten Programme setzen den vom IBP entwickelten Kernel ein, einige wenige haben die Berechnungsformeln der DIN selbst umgesetzt. Das einzige Tool, das eine CAD-ähnliche Eingabe verwendet, ist das Werkzeug ENEV plus, das Werkzeug von Dämmwerk verwendet ein Faltmodell des Gebäudes.

Der erste mir bekannte Bericht erschien im Gebäude-Energieberater, in dem 6 Programme im Rahmen einer Bachelor-Arbeit verglichen wurden: Hier mehr Info. Ein sehr ausführlicher und wissenschaftlich hochwertiger Test von 15 Programmen wurde im Rahmen des Forschungsprojektes eines Wismarer Instituts durchgeführt: Ergebnisse hier. (Link existiert mittlerweile nicht mehr)

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21.01.2009 Datamine Projekt beobachtet Gebäudeperformanz anhand von Energieausweisen
Das Forschungsprojekt Datamine hat von 2006 bis 2008 den Ansatz verfolgt, die energetische Qualität von Bestandsgebäuden und Neubauten anhand von Energieausweisen im Wohnungsbau und Nichtwohnungsbau zu ermitteln und europaweit zu vergleichen. Dazu wurde eine einheitliche Datenbankstruktur entwickelt.

Weitere Informationen gibt es unter: http://www.iwu.de/forschung/energie/laufend/datamine/ und http://env.meteo.noa.gr/datamine/

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20.01.2009 Baubegleitung wird neuerdings gefördert
Im Rahmen des KfW CO2-Gebäudesanierungsprogramms ist es nun auch möglich, die Baubegleitung durch einen Sachverständigen fördern zu lassen. Dies gilt für Ein- und Zweifamilienhäuser. Der Zuschuss beträgt 50 Prozent der förderfähigen Beratungs-, Planungs- und Baubegleitungskosten, maximal jedoch 1000,- Euro pro Wohneinheit. Die Gewährung des Zuschusses ist an die Durchführung des Investitionsvorhabens im Rahmen des Förderprogrammes gebunden.

Weitere Informationen erhält man unter www.kfw-zuschuss.de

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13.01.2009 Die neuen Normen zur Wohnungslüftung DIN 1946-6 und DIN 18017-3
Im Februar 2009 erscheinen die Normen DIN 1946-6 und DIN 18017-3. Diese definieren die Grundlagen für die Wohnungslüftung neu. Nach DIN 1946-6 muss der verantwortliche Planer ein Lüftungskonzept erarbeiten, um eine Mindestlüftung der Wohnung sicherzustellen.
Stichworte: norm wohnungslüftung din 1946 1946-6 18017 18017-3 mindestlüftung
 
30.12.2008 Energieausweis für Wohngebäude ist Pflicht ab 1.1.2009
Bei Verkauf oder Neuvermietung ist der Verkäufer oder Vermieter von Wohngebäuden ab 1.1.2009 verpflichtet, dem Käufer oder Mieter einen Energieausweis vorzulegen.
Keine Wahlfreiheit zwischen verbrauchsbasierten und bedarfsbasierten Ausweis besteht nun bei kleinen Gebäuden (1 bis 4 Einheiten), wenn sie älter als 1977 sind.
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15.12.2008 Klimafaktoren BBR
Das Bundesamt für Bauordnung und Raumwesen veröffentlicht regelmäßig auf seiner Internetseite monatliche Klimafaktoren, die zur Umrechnung von Heizwärmeverbräuchen genutzt werden können.

Die Klimabereinigung geschieht dabei auf Basis von Gradtagen G20/15 und einem langjährigen bundesdeutschen Durchschnittswert von 3883 Kd/a.

Der Link findet sich hier

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01.12.2008 Künstlicher Himmel an der Universität Karlsruhe
Seit 2008 verfügt das Fachgebiet Bauphysik und Technischer Ausbau an der Universität Karlsruhe über einen eigenen künstlichen Himmel. Dieser wird sowohl für die Lehre eingesetzt als auch im Rahmen einer Dienstleistung für Planer und andere Forschende bereitgestellt.

Der künstliche Himmel setzt sich aus zwei Elementen zusammen: der selbsttragenden Himmelskuppel mit 145 einzel ansteuerbaren Lichtsegmenten und einer Sonne, die an einer Führungsschiene Höhenwinkel zwischen 0 und 90 Grad einnehmen kann. Die architektonischen Modelle werden auf einem Drehteller positioniert, so dass beliebige Himmelssituationen zu jeder Tages- und Jahreszeit abgebildet werden können.

Zusammen mit der am Fachgebiet Bauphysik und Technischer Ausbau vorhanden Messtechnik steht also ein professionelles Instrument für Tageslichtuntersuchungen an realen Modellen zur Verfügung.

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07.11.2008 Gemischt genutzte Gebäude
In Absatz 1 und 2 des Paragraphen §22 der Energieeinsparverordnung ist von Teilen eines Gebäudes die Rede, die einen nicht unerheblichen Teil der Nettogrundfläche ausmachen. Wie ich werden sich viele schon gefragt haben, was nun die Formulierung >unerheblichen Teil< in Zahlen bedeutet. Ich habe im Internet recherchiert und an mehreren Stellen die Zahl 10 Prozent gefunden. Dies macht nach meinem Gefühl auch Sinn. Wenn bei einem Wohngebäude allerdings weniger als 10 Prozent Nichtwohngebäude-Fläche sind, die aber gleichzeitig einen hohen Installationsgrad (z.B. mechanische Lüftung und Kühlung) aufweisen, würde ich dennoch empfehlen, zwei getrennte Nachweise zu erstellen.
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02.11.2008 Aneinandergereihte Bebauung, Blockrand nach EnEV
Es tauchte die Frage auf, was bei der Komplettsanierung einer Blockbebauung, die mehrere Gebäude umfasst (eigene Hausnummern, eigene Treppenhäuser), bezüglich EnEV-Nachweis und Energieausweisen gilt.
Die EnEV 2007 sagt dazu im Anhang 1, Abschnitt 2.7 in Satz 3+4:
Werden aneinander gereihte Gebäude gleichzeitig erstellt, dürfen sie hinsichtlich der Anforderungen des § 3 wie ein Gebäude behandelt werden. Die Vorschriften des Abschnitts 5 bleiben unberührt.

Es ist also möglich, für solche Gebäude einen gemeinsamen EnEV-Nachweis zu erstellen. Meiner Meinung nach gilt das auch für ein solches Gebäude, das komplett saniert wird, obwohl in der EnEV nur von der Erstellung die Rede ist. Satz 4 verweist auf Abschnitt 5. Abschnitt 5 sind die Paragraphen 16 bis 21, die Regelungen für die Erstellung von Energieausweisen treffen.
Also müssen auch bei der Errichtung (oder Sanierung) aneinandergereihter Bebauung für jedes Gebäude einzelne bedarfsbasierte Energieausweise erstellt werden.

Zusammengefasst: ein EnEV-Nachweis, viele Energieausweise!

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15.10.2008 Monitoring Software
An der Universität Karlsruhe wird zur Zeit eine Software weiterentwickelt, die sich ideal für die Überwachung von Daten aus der Gebäudeleittechnik (Gebäudeautomation) eignet. Sie ist auf die speziellen Anforderungen des Gabäudebetriebs und der Überwachung der technischen Gebäudeausrüstung zugeschnitten und geht über übliche Darstellungen als Linien oder Balken weit hinaus. Der Arbeitstitel ist MoniSoft.
Das System arbeitet plattformunabhängig und kann über verschiedene Schnittstellen die Daten unterschiedlichster GLT-Systeme verarbeiten.
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